Über diesen Blog

„Superfoods“ sind schon lange zur Ersatzreligion geworden. Heilung durch Essen ist in. Wem der moderne „free from“-Trend heute nicht mehr reicht, der kann sich neuerdings überall an den heilenden Früchtchen bereichern. Globalisierung macht´s möglich:  Maca, Goji , Chia, Matcha,  die neuen Stars am Selbstoptimierungshimmel sind mittlerweile in fast jedem Supermarkt erhältlich. Wer braucht noch weltheilende Versuche wie „Fair Trade“ und „Bio“, wenn man sich selbst retten kann.

Aus medien- und sozialtheoretischer Sicht ist insbesondere der „verunsicherte Konsument“ Motor des weltweiten Superfood-Geschäfts (Enorm-Magazin 2015). Der moderne Selbstoptimierer will nicht nur gesund leben, sondern sucht gleich seine ganze Identität im Dschungel der Lifestyle-Produktpaletten im Internet –Zugunsten von Konzernen, das ihn sein Leben lang an der Supernase herum- und an der Realität vorbeiführt. Er optimiert dabei bestenfalls deren Umsatzzahlen, blind für das Ausmaß seiner Egozentrik auf Globalisierungsprozesse.

 Woher kommt der Superfood-Trend und welche Rolle spielt er in unserem Umfeld?

Der Blog soll über die Zusammenhänge von Globalisierung und Superfood berichten. Ich werde in Form von  Beiträgen Kritik an den Auswirkungen des „Superfood-Wahns“ und der damit einhergehenden explodierenden Importe üben. Anhand der Beiträge möchte ich aufzeigen, wie verkettet die Prozesse der verschiedenen Globalisierungsdimensionen wirklich sind.

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