Superfood im Wandel

Menschen beschäftigen sich immer noch zunehmend mit ihrer Ernährung. Wenn es aber bei Superfoods anfangs um den reinen funktionellen Gedanken , um den eigenen Körper ging, wird heute auch das Bewusstsein über den verantwortungsvollen Umgang größer.

Functional Eating wandelt sich zu Clean Eating, also dem bewussten Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel und das ich-zentrierte Clean-Eating entwickelt sich langsam zum ich-und-die-Welt- zentrierten Green Eating.

So weit so gut, die Definition von Superfood ist ja modulierbar und passt sich den jeweiligen Ernährungstrends an.

Goji, Acai, Carob, Quinoa und co. verschwinden bei vielen von den Tellern und wer hätte es gedacht, die neuen Stars am Superfoodhimmel sind Kohl, Äpfel, Möhren, Leinsamen, Rote Bete und all die anderen Gewächse vor unserer Haustür.

Fakt ist, dass sich alles als Superfood vermarkten lässt und die Rückkehr zum regionalen Essen nicht das Aussterben der Marke Superfood bedeutet, sondern neue Interpretationen hervorbringt.

Das Etikett bleibt, die Superfoodler sollen bei Laune gehalten werden. Der Wunsch, möglichst nur die besten Lebensmittel zu konsumieren, am längst möglichsten zu leben, fit und gesund zu sein, wird weiterhin erfüllt, nur mit ein bisschen mehr Verantwortung.

Im Grunde ist Green Eating, zumindest in den sozialen Medien noch etwas unklar definiert.

Bei den einen bleibt der funktionelle Gedanke im Sinne des eigenen Körpers. Wohlwissend, dass Pflanzen, ja auch heimische Pflanzen Superkräfte besitzen und die beste Ernährungsgrundlage bieten, werden sie mit den Moringa Algen in einen Topf geworfen.

Bei den anderen entwickelt sich das Verständnis vom Green Eating hin zum Organic Eating, mit der Absicht, nicht nur sich, sondern auch der Welt etwas Heilung zu bringen.

Clean Eating

Clean Eating, zu Deutsch „reines Essen“ hat seinen Ursprung wie alle Trends in Amerika. Angefangen hat der Trend mit dem Buch „The Clean Eat Diet“ von Tosca Reno, in dem es darum ging, abzunehmen. Keine Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Zucker, Fertiggerichte usw. Dieser Trend hat zwar nicht direkt mit Superfoods zu tun, allerdings wurde hier ein Empfinden gefördert, was, zumindest zeitlich, nicht unbedingt kausal, zum nächsten Trend führte. Bewusstes Essen.

Bewusstsein schließt den eigenen Körper ein, aber auch den Blick in die Welt

Green Eating / Organic Eating

Deshalb hat das Green Eating auch zwei Gesichter, die sehr gut miteinander vereinbar sein können und nur so hat dieser Trend eine echte Zukunftschance. Green Eating verpackt funktionelles Essen zusammen mit verantwortungsbewusstem Essen und dazu ist der Trend heute auch noch ein modernes Statussymbol in der Gesellschaft.

Green Eating hat demnach auch keine eindeutige und alles umfassende Definition, sondern wird vielmehr durch die vielseitigen Ziele dieser Ernährungsform umschrieben:

  • Organische Ernährung: In der organischen Landwirtschaft werden Lebensmittel unter bestimmten Standards hergestellt, die die Umwelt schützen. Pflanzen werden ohne Pestizide angebaut, Tiere ohne Antibiotika oder Hormone gezüchtet.
  • Nachhaltigkeit: Eine Methode, die Ressourcen bei der Ernte nicht zu zerstören, bezogen auf die Tiere ein Weg, nachhaltige Methoden zu integrieren.
  • Natürlichkeit: Ist bei der Tierzüchtung nur sehr schwer möglich, weil es keine Zertifikate über die Natürlichkeit des Fleischs gibt.
  • Antibiotikum-frei und Hormonfrei, Freigehege: Betreffen Tierzüchtung und Milchproduktion und sind ebenfalls nicht nachweisbar, weshalb Fleisch eher zu meiden ist.

 

Unbenannt.GIF

Healthier for you, healthier for all

Die Ziele des Eco Green Eating oder eben Organic Eating lassen direkt darauf schließen, dass es der erste und beste Ansatz ist, Produkte aus der Region zu kaufen oder je nach Möglichkeiten selbst anzubauen.

Welche Wege gespart werden können, ohne auf die gesunden Inhaltstoffe zu verzichten, sieht man anhand einiger Beispiele hier auf der Karte

ALTERNATIVEN.GIF

Grundlage: Blanco Karte Stepmap

 

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Berechnet mit Food Miles

 

 

Weiterlesen

Green Eating

Planet Organic

 

 

 

 

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